Info & Support

Voraussetzungen für effizient genutzte Fütterungstechnik

Beim Einsatz moderner Fütterungstechnik ist die Qualität vom eingesetzten Kraftfutter von besonderer Bedeutung. Nur so kann das technisch mögliche Potential optimal ausgeschöpft werden. Ständig wechselnde Zusammensetzungen und Inhaltswerte machen eine exakte Fütterung unmöglich und gefährden zudem die Gesundheit der Tiere.

Rinderfütterung heißt: Pansenmikroben füttern

Ziel der Rinderfütterung ist, die Pansenmikroben (Bakterien, Protozoa und Pilze) permanent mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Neben Energie und Eiweiß im richtigen Verhältnis ist auch die Versorgung mit strukturierter Rohfaser für eine effiziente Fütterung ausschlaggebend. Es ist allerdings wichtig, dass die Ration nicht nur am Futtertisch, also in der TMR oder AMR die richtige Zusammensetzung hat, sondern auch im Leistungsfutter.

Heißt gleiche Energiestufe gleiche Qualität?

Ein klassisches Milchleistungsfutter mit 19 Prozent Eiweiß und Energiestufe 4 kann in Bezug auf das nutzbare Rohprotein und Verträglichkeit der Energieträger sehr große Unterschiede aufweisen. Hier sind vor allem die wertbestimmenden Komponenten wie Soja,Mais und Trockenschnitte ausschlaggebend. Es gibt aber noch weitere Faktoren, die Qualitätsfutter von kostengünstigen Mischungen unterscheiden.

Synchrone und stabile Leistungsfutter

Qualität beim Milchleistungsfutter wird neben den Inhaltswerten über die Synchronisation von Eiweiß und Energie definiert. Synchronisation bedeutet, dass für schnell, mittel und langsam verfügbares Eiweiß genügend schnell, mittel und langsam verfügbare Energie im Pansen zur Verfügung steht. Ist dies nicht gewährleistet, entsteht bei Energieüberschuss ein Acidoserisiko, und bei Eiweißüberschuss wird die Leber belastet. Wechselnde Rohstoffe im Mischfutter führen ebenfalls zu Effizienzverlusten, da die Pansenmikroben bis zu 3 Wochen benötigen, um eine neue Komponente optimal verarbeiten zu können. Ein Anspruch an Hochleistungsfutter ist daher auch eine gleichbleibende Rezeptur. Wenn diese Anforderungen erfüllt sind, können hohe Leistungen bei bester Gesundheit realisiert werden - mit Zusätzen sind weitere Effizienzsteigerungen möglich.

Mehr nutzbares Protein mit PyhtoPass®

Pflanzliche Futtermittelzusätze werden aufgrund der Akzeptanz beim Konsument und der positiven Wirkung immer häufiger in der Rinderfütterung eingesetzt. Vorreiter in Österreich ist Fixkraft mit der Einführung von „PowerLac®“, einer Futterlinie für Hochleistungsrinder, in der durch eine Kombination verschiedener pflanzlicher Aktivsubstanzen (PyhtoPass®) mehr nutzbares Rohprotein entsteht. Aufgrund der hervorragenden Ergebnisse mit „PhytoPass®“ im Milchleistungsfutter in den letzten zwei Jahren und aktuellen Forschungsergebnissen, wurde im vergangenen Herbst mit „PowerBull“ eine Futterlinie für höchste Tageszunahmen und bester Futterverwertung in der Mast von Fixkraft entwickelt.

^