Milchviehbetrieb von Pieter Franken
Im Stall von Pieter Franken arbeitet ein Butler von Wasserbauer.
Den alten, rund 70 km vom neuen Hofstandort entfernten Betrieb hat Landwirt Pieter Franken verkauft, um sich in Swifterbant in der Provinz Flevoland eine neue Existenz aufzubauen. Der neue Milchviehstall des Niederländers bietet Platz für 230 Kühe, im Moment ist das neu errichtete Gebäude jedoch nur mit 120 HF-Kühen belegt. Er wolle langsam wachsen, erklärt der Milchbauer. Auf 83 ha sehr fruchtbaren Ackerlandes baut der Niederländer Kartoffeln, Tulpen, Karotten, Zwiebel und Getreide an. 15 ha werden als Grünland genutzt. Für Flächen, die der Landwirt zupachtet, muss er zwischen 700 und 1.000 Euro/ha und Jahr zahlen. Beim Verpachten von Flächen für den Anbau von Tulpen kann er 3.100 Euro/ha erzielen. Den Mais, den RIND er zur Fütterung benötigt, kauft Pieter Franken zu. Neben vielen anderen Komponenten enthält die Ration für seine Kühe auch Karotten, um die Fruchtbarkeit zu steigern. Das Erstkalbealter liegt bei 25 Monaten, für eine Trächtigkeit sind im Schnitt zwei Besamungen nötig. Gemolken werden die Holsteinkühe in einem Melkkarussell, das Platz für 28 Tiere bietet. Neben dem Betriebsleiter Pieter Franken arbeiten zwei weitere Arbeitskräfte auf dem Betrieb mit. Zusätzlich zu den Milchkühen hält der Landwirt auch 43.000 Legehühner.







