Die Familien Leutgeb und Huber aus Arbesbach/Niederösterreich
Zwei meisterliche MixMeister-Betriebe
Wenn zwei Nachbarn zur selben Lösung greifen, da steckt eindeutig Begeisterung dahinter. Franz Leutgeb hat seinen Betrieb auf zwei tragfähige Beine gestellt. Zum einen bewirtschaftet er 50 ha Wald, die einem gewissenhaften Forstwirt auch viel Zeit abverlangen. Zum anderen stehen in seinem Stall 40 Milchkühe und 30 Jungtiere. Diese fühlen sich im Laufstall sehr wohl, die Kühe auf Stroh und Spalten, die Jungtiere auf Spalten und Gummimatten. Neben 28 ha eigener landwirtschaftlicher Fläche hat Leutgeb noch 19 ha in Pacht.
Huber versorgt 36 Kühe und 30 Kälber. Seine Nutzfläche teilt sich auf 35 ha landwirtschaftliche Nutzung und 25 ha Wald auf. Nahezu 1.000 m Seehöhe machen den beiden die Arbeit nicht leichter.
Mangelnde Zeit und das Wissen über Leistungssteigerung durch Fütterungsautomatisierung waren bei beiden Beweggründe, sich mit dem Thema näher zu beschäftigen. Über Zeitungswerbung und das Internet stieß Leutgeb immer wieder auf den Marktführer Wasserbauer. Huber entdeckte den MixMeister auf der Messe Wieselburg.
Schon bald schritt man zu einer Betriebsbesichtigung bei Fam. Kerschbaummayr, wo ein MixMeister 3000 die Tiere versorgt.
Leichte Entscheidung
Danach war die Entscheidung eine klare Sache. Die ausgereifte Technik begeisterte die Nachbarn. Mit dem MixMeister ist in vielen Belangen einfach eine bessere Fütterung der Tiere möglich. Die gezielte Gruppenfütterung ermöglicht, wirklich auf den präzisen Bedarf einzugehen. Mehrmals kleinere Fütterungsfahrten entsprechen dem natürlichen Fressverhalten, wodurch bei den Milchkühen eine Verbesserung bei Gesundheit und Leistung garantiert ist.
Während der Roboter seine Arbeit verrichtet, können sich die beiden um andere wichtige Dinge kümmern oder mal eine nette Kartenpartie anreißen.
Info: www.wasserbauer.at, Tel.: 07258 74 64
Familie Grünzweil in Vorderweißenbach/Oberösterreich
in meisterlicher MixMeister-Betrieb
Schon seit 17 Jahren betreibt die Familie Grünzweil eine biologisch geführte Landwirtschaft. In dem reinen Grünlandbetrieb werden 38 ha eigener und 12 ha Pachtgrund bewirtschaftet sowie 40 Kühe und die Nachzucht versorgt. Auf 850 m Seehöhe ist die Familie nicht mit den einfachsten Arbeitsbedingungen gesegnet. Schon deshalb bringt die Umstellung auf einen Fütterungsroboter enorme Erleichterung.
Die Entscheidung zu einem System von Wasserbauer war von vorneherein klar. Seit 2002 ist die Transponderfütterung von Wasserbauer erfolgreich im Einsatz. Seit einem halben Jahr bringt der COWBOY enorme Erleichterung beim Zutreiben zum Melkstand.
Das Spitzenmodell MixMeister 3000 begeisterte Ewald Grünzweil sofort.
„Da ist zum einen die Arbeitserleichterung, da ich nur alle zwei bis drei Tage unabhängig von den Stallzeiten die FrischMixBox befüllen muss. Das Futter wird automatisch nachgeschoben. So kann ich mir meine Zeit individuell einteilen. Zudem verbessert sich durch mehrmalige frische Vorlage und Anschieben des Futters die Tiergesundheit durch eine bessere Pansenstabilität. Auch die Grundfutterleistung hat sich nachweislich erhöht.“
Unvergleichlich ist das Gefühl der Unabhängigkeit für die Familie.
Schon das Wissen, dass die Tiere immer genug zu fressen haben und dank Lockfütterung noch lieber fressen gehen, ist großartig. Das wirkt sich natürlich auf die Freizeit und die Familie mit wesentlich mehr Lebensqualität bei verbesserter Wirtschaftlichkeit aus.
Familie Nöhrer in Hartberg/Steiermark
Ein meisterlicher MixMeister-Betrieb
Die Familie Nöhrer in St. Johann/Haide betreibt ihre Landwirtschaft im Nebenerwerb. Als Haupterwerb führt die Fam. Nöhrer jun. eine Fassaden, Putz und Estrichfirma mit 25 Mitarbeitern. Da kann man sich vorstellen, dass jede erdenkliche Zeiteinsparung in der Landwirtschaft notwendig ist, um auch noch ein Familienleben aufrecht halten zu können.
Nöhrer versorgt 160 Masttiere, wobei das Futter von 22 ha Maisfläche, 5 ha Weizen- und Gerstefeldern sowie 7 ha Grünland kommt. Zusätzlich werden noch 12 ha Wald bewirtschaftet.
Um sich mehr auf den Haupterwerb konzentrieren zu können, war die Automatisierung der Fütterung mit der damit verbundenen Zeiteinsparung am naheliegendsten. Nach Vergleich der führenden Geräte am Markt war die Entscheidung für den Wasserbauer MixMeister 3000 rasch gefällt.
Das Preis/Leistungsverhältnis bei dieser Funktionalität und Ausführung war einzigartig. „Zudem hatte ich sofort in die Kompetenz des Verkäufers Vertrauen gefasst“, meint Nöhrer, der sich gut beraten fühlte.
Ein zusätzlicher Vorteil ist die einzigartige Lockfütterungs-Funktion, die eine perfekte Versorgung mit Kälbermüsli ermöglicht. Und neben den wirtschaftlichen Vorteilen durch Leistungssteigerung in der Mast war auch vom Baulichen her der MixMeister ideal. Die Verbindung vom Altbestand mit dem Hauptstall ließ sich leicht lösen. Baukosten wurden durch die Einsparung des Barrens minimiert.
Naja – erfolgreiche Unternehmer entscheiden eben auch in der Landtechnik nach unternehmerischen Grundsätzen.
Bericht Fam. Panzenböck
Ein meisterlicher MixMeister-Betrieb
Familie Panzenböck in Miesenbach/Niederösterreich
„Auf der Höh 84“ ist die Adresse dieses Vorzeigebetriebes – sehr passend, denn Panzenböck hat seinen Betrieb wirklich ganz schön auf der Höh.
30 Milchkühe und 30 weibliche Jungtiere sind zu versorgen. 43 ha Grünland werden am eigenen Grund und auf gepachteten Flächen bewirtschaftet.
Die Errichtung eines Milchkuhstalles war nun der Anlass, die Fütterung zu automatisieren.
„In unserer Planungsphase besuchten wir viele Betriebe, um uns einen Überblick über verschiedenste Ausführungen der Gebäude-, Melk- und Fütterungstechnik zu verschaffen. Die Entscheidung zum MixMeister 3000 ist danach relativ rasch gefallen, da uns diese Ausführung der Fütterung mit integrierter Lockfütterung und Butlerfunktion am besten gefiel“, erzählt Josef Panzenböck. Besonders angetan war er auch von der kompromisslosen Praxis-Erprobung und Tauglichkeit in der Wasserbauer Fütterungswelt, dem Entwicklungs- und Versuchsstall des Unternehmens.
„Die Firma Wasserbauer hat uns auch bei der Planung mit ihrem fachlichen Wissen sehr unterstützt, um den MixMeister möglichst einfach und effizient einzubauen. Der MixMeister vereint die Fütterung und das Nachschieben des Futters, was für uns eine große Arbeitserleichterung bedeutet. Schließlich führen wir den Betrieb nur zu zweit und der neue Stall ist immerhin für ca. 60 Kühe ausgelegt. Die Fütterung und das Nachschieben des Futters erfordert praktisch keine Anwesenheit mehr, da der Prozess vollautomatisch und zeitgesteuert ist.“
Nun genießt Familie Panzenböck auch wieder das eine oder andere wirklich freie Wochenende, da sich die Fütterungsarbeit lediglich auf ein Nachlegen des Grundfutters in die Vorratsboxen im zwei-Tagesrhythmus beschränkt.
Betriebsreportage Fam. Kniewasser, Oberösterreich
Seit 56 Jahren wird am Betrieb Kniewasser im oberösterreichischen Spital am Pyhrn erfolgreich Fleckviehzucht betrieben. Die züchterisch hoch interessante Herde und das Top-Management auf der gesamten betrieblichen Ebene sind es wahrlich wert, den RZO-Betrieb genauer vorzustellen.
Der Schanzbichl-Hof von Familie Maria und Ernst Kniewasser liegt in der Region Pyhrn/Eisenwurzen zwischen Windischgarsten und Spital/Pyhrn. Auf einer Seehöhe von 620 m wird mit 33 Fleckviehkühen und 75 Stück Nachzucht erfolgreich Rinderzucht und Milchproduktion betrieben.
Jede Generation setzte Zeichen
Seit drei Generationen wird reine Fleckviehzucht verfolgt. Fortschritt war und ist am Betrieb kein Fremdwort. Bereits Großvater Otto begann 1954 mit der Umstellung von Murbodner auf Fleckvieh (für die Alm sei Fleckvieh robuster, war damals die Empfehlung), trat schon zu dieser Zeit der freiwilligen Milchleistungsprüfung bei (3.154 kg) und führte die Künstliche Besamung im Stall ein. Die Eltern Martha und Johann errichteten im Jahr 1980 einen Anbindestall für 24 Kühe mit befahrbarem Futtertisch. In dieser Zeit kristallisierte sich schon der bis heute bestehende L-Kuhstamm heraus. Durch die Almwirtschaft wurden ständig Zuchtkälber zugekauft, so entwickelten sich in den letzten 15 Jahren die drei weiteren B-, D- und E-Linien. Schon immer wurde die nächste Generation in die aktuelle Betriebsentwicklung mit einbezogen. Daher kaufte sich Betriebsleiter Ernst mit jungen 16 Jahren ein Kuhkalb um 14.000 Schilling. Diese Kuh LERCHE (V.: Morn) brachte zehn Kälber, davon acht Kuhkälber zur Welt. Der L-Stamm war geboren. Im Jahr 2003 wurde das Ruder an Maria und Ernst übergeben und ein Liegeboxenlaufstall errichtet. Die Betriebsleiter sind auch ständig bereit, den Zuchtbestand durch neue, fremde Linien zu bereichern. So wurde im Jahr 2006 von Familie Christine und Alois Gahleitner aus Arnreit (OÖ) die Stiermutter und STRELLER-Tochter LORETTA (5/5 9.650-4,22-3,57; GZW 119, MW 112) erworben.
Stallbau ganz im Sinne von Tierkomfort
Ein Meilenstein im Bereich Herdenmanagement wurde 2004 mit der Errichtung des Laufstalles gesetzt. Als Liegebuchtensystem wählte man im Milchviehbereich Tiefbuchten mit Stroheinstreu, während im Jungviehbereich Hochbuchten mit Gummimatten Einzug fanden. Als Entmistungstechnik „arbeitet“ jeweils ein Schrapper, und die Fressgänge im Kuhbereich wurden mit Gummimatten ausgelegt. Herzstück des Stalles stellt der im Vorjahr errichtete Kälberstall mit Abkalbe-, Kranken- und Brunstbox dar. Bei den Kälberboxen wurde kein Holz verwendet, auf genügend Licht und Luft wird geachtet. Seit dieser Investition kann beobachtet werden, dass speziell die Stierkälber sieben bis zehn Tage schneller das Vermarktungsgewicht von ca. 100 kg erreichen. Der fix montierte Klauenpflegekippstand ist nicht mehr wegzudenken.
Fütterung mit Zukunftsvision
Bereits seit 1997 wird das Grundfutter (2/3 Grassilage und 1/3 Maissilage) 2-mal täglich mit einem Silokamm vorgelegt, Biertreber werden per Hand zugefüttert. Die Kraftfuttergaben werden über eine Transponder-Doppelstation verabreicht. Der Lockboy ermöglicht die Steigerung der Grundfutteraufnahme. „Durch die jahrelange gute Zusammenarbeit und Verlässlichkeit der Fütterungstechnik von der Fa. Wasserbauer entschlossen wir uns für die Anschaffung des Fütterungsroboters Mix-Meister-3000 Unifeed, der im Februar 2011 in Betrieb gehen wird“, so Ernst und Maria. Grundfuttervorlage, Zuschub und Lockfunktion können somit in einem Gerät vereint werden.
Die weibliche Nachzucht befindet sich während der warmen Jahreszeit auf der Servituts- bzw. Zinsalm auf Sommerfrische.
Zuchtarbeit
Die weibliche Seite im Stall baut auf dem B-, D-, E- und L-Stamm auf. Die Langlebigkeit der D-Linie zeigt sich deutlich in derzeit vier vorhandenen Generationen. Die Stammmutter DORA (V.: WAX) steht in der 8. Laktation und erreichte beim 6. Kalb eine Höchstleistung von 10.833 kg Milch.
Die leistungs- und exterieurstärksten Unterlagen in der Herde sind die Vererber ROMOR und RANDY, dahinter ist auch oft HORWEIN im Pedigree zu finden. Große Hoffnung wird auch in die GS RAU- und HADES-Töchter gelegt, die sich zur Zeit in Aufzucht befinden. Die Teststierverpflichtung bei Erstlingskühen wird zu 100 % eingehalten. Aktuell werden Kälber von DIDIMUS, MANTUA, MALHAXL und WALUS erwartet.
„Mit Milch, Zuchtvieh und der nächsten Generation …
…positiv in die Zukunft", so lautet das Motto der gesamten Familie. „Die Turbulenzen am Milchmarkt in den letzten Jahren haben gezeigt, dass es immer wichtiger wird, gesunde Molkereien in bäuerlicher Hand zu haben. Ich bin überzeugt, dass wir auch nach 2015 am Markt bestehen können, doch hat man in den letzten Monaten klar gesehen, dass es ohne funktionierende Marktordnungsinstrumente nicht gehen wird. Mit Stolz kann ich behaupten, in einem der bestgeführten Molkereiunternehmen Österreichs, der Gmundner Milch, als Mitgliedervertreter wirken zu können“, so der Betriebsleiter.
Betriebsdaten
Familie Kniewasser, vulgo „Schanzbichl“, Gleinkerau 28, 4582 Spital/Pyhrn
Familie: Betriebsleiter Maria und Ernst, Eltern Martha und Johann, Kinder: Franziska (11), Sophie (9), Matthäus (6), Johanna (3)
Seehöhe, Niederschlagsmenge: 620 m, ca. 1.600 mm
Viehbestand: 105 Fleckviehrinder, davon 33 Milchkühe
Betriebsschwerpunkte: Milchproduktion, Jungkuhvermarktung, Forstwirtschaft, Fremdenverkehr
Flächenausstattung: 40 ha Gesamtfläche, davon 7 ha Wald, 32 ha Grünland, zusätzlich ca. 30 GVE Zins- und Servitutsweide für weibliche Nachzucht, 5 ha Silomais (Zukauf)
Stallgebäude: Liegeboxenlaufstall mit Tiefbuchten für Milchvieh und Hochbuchten für Nachzucht, Entwöhnungskälber auf Tieflauf, separater Kälberstall mit Abkalbe- und Krankenbucht, Klauenpflegestand, Entmistung mit Schrapper
Fütterung: Traunsteinsilos, Grundfuttervorlage mit Silokamm; Transponder und Lockboy; künftig Fütterungsroboter Fa. Wasserbauer; Jungvieh im Sommer auf Alm
Leistungsentwicklung:
Jahr Anzahl M-kg F% E % F/E-kg
2000 19,2 6.980 4,35 3,48 547
2003 19,7 8.574 4,15 3,47 654
2006 27,3 9.046 4,08 3,44 680
2008 30,3 9.162 4,09 3,53 699
2009 30,0 8.992 4,02 3,42 669
Betrieb Edermayr
MixMeister 3000, Frisch-Mix-Boxen, Trevira-Silos
Josef Edermayr aus St. Peter in der Au/Niederösterreich, war einer der ersten, die sich für den neuen MixMeister 3000 von Wasserbauer entschieden haben. In seinem Betrieb mit 70 Milchkühen und 50 Kälbern aus der Nachzucht sind sowohl verschiedenste Gruppen zu bedienen als auch der Gesamtaufwand in der Fütterung schon enorm. Für seine Rezepturen hat Edermayr 3 FrischMix-Boxen installiert, die verschiedene Siloballen abfräsen und einen Edelstahlbehälter, der Maissilage beisteuert.








































